iPhone speichert Bewegungsdaten der Nutzer…

Bewegungsdaten des iPhone – consolidated.db mit iPhone Tracker sichtbar machen, Tracking verhindern:

Seit gestern Abend weiß die halbe Welt ganz sicher (Gerüchte gab es ja schon länger!), dass das iPhone seit iOS 4 umfassende Bewegungsprofile seines Nutzers anlegt und die bei jedem Sync mitiTunes in einer Datei namens consolidated.db auf dem Rechnerspeichert.

Wozu diese Datei genutzt wird, ist nicht bekannt. Es findet offenbar (noch!) keine Übermittlung an Apple statt. Trotzdem ist die Sache problematisch, weil Apple die Daten ohne Wissen der Nutzer aufzeichnete.

Mittlerweile gibt es aber schon Lösungen, wie man das Tracking unterbinden kann. Angeblich soll es reichen die Website oo.apple.com mit dem iDevice zu besuchen. Nutzt man diesen Opt-Out werden die Funktionen, mit denen Apple eigentlich personalisierte Werbung an den Mann oder die Frau bringen will, deaktiviert. Dazu soll auch das Tracking gehören, was den Schluss nahe legen würde, dass die Sache etwas mit der Werbung zu tun hat.

Für Jailbreaker gibt es aber auch noch andere Lösungen. Ich nenne hier einmal exemplarisch ein kleines Programm namens ‚Locationd blocker‘, das ihr über cydia.pushfix.info-Quelle bekommt. Dieses Programm verhindert das Speichern eurer Bewegungsdaten.

Wer kein Problem damit hat, dass Bewegungsprofile (wenn auch ungenaue) über einen erstellt werden und sehen möchte, wo man sich in den letzten Wochen so rumgetrieben hat, kann die consolidated.db auch sichtbar machen. Mit dem kleinen Programm iPhone Tracker kann man sich auf dem PC anzeigen lassen, wo das iDevice in den letzten Monaten überall war.

Das Programm stammt von den Entdeckern der Aufzeichnung von Bewegungsprofilen auf dem iPhone Pete Warden und Alasdair Allan, steht aber aktuell nur als Mac-Version zur Verfügung.

HIER ist nochmal das Video, auf dem die Entdeckung vorgestellt wird.

Quelle: Roadrunnerswelt

Eine Reihe von Apps auf Facebook versprechen Nutzern die Möglichkeit, Besucher ihres Profils zu identifizieren. Tatsächlich handelt es sich bei vielen entsprechende Anwendungen um Datenspione.

Anwendungen wie jene, die sich auf einer Infografik „ProfileSpy“ nennt,
machen eher diesem Namen alle Ehre – denn es handelt sich um betrügerische
Apps, warnt das Sicherheitsunternehmen Sophos.
Die angeblichen Tools verlangen unter anderem Profildaten und E-Mail-
Adresse des Nutzers sowie natürlich das Recht, auf die Wall des Facebook-
Mitglieds zu posten. Dort hinterlassen die Datenspione dann reißerischen
Nachrichten, dass die App wirklich funktioniere und Profilbesucher anzeige
sowie einen Kurzlink, um weitere User in die Falle zu locken. Den
Hintermänner kommt zugute, dass sie leicht immer neue Varianten der App
bei Facebook einschleusen können.
Manche soziale Netzwerke bieten die Möglichkeit, sich die Besucher des
eigenen Profils anzusehen, beispielsweise Xing für Premium-User. Facebook
fehlt ein solches Feature, obwohl es bei Usern offenbar sehr begehrt ist. Denn
allein eine einzelne Version des aktuellen Datenspions, vor der Sophos am
Freitag gewarnt hat, verbucht nach bit.ly-Statistiken mittlerweile über
270.000 Klicks auf die zugehörige Kurz-URL. Die App ist zwar mittlerweile
auf Facebook gesperrt, doch andere Varianten sind nach wie vor auf der
Plattform aktiv.
Sie locken User via Link auf leicht unterschiedliche Facebook-App-Seiten.
Klickt der User dort auf die jeweilige Vorschau, verlangt die App zur
Installation umfangreiche Rechte. Unter anderem fordert das angebliche Tool
Zugriff auf auf Nutzerdaten auch dann, wenn der User die App gar nicht nutzt.
Zudem verlangt sie die Möglichkeit, Facebook-Pages zu verwalten. „Man
sollte immer nachdenken, bevor man eine unbekannte App auf Facebook
hinzufügt und sich fragen, ob man völlig Fremden wirklich so viel Macht
anvertrauen will“, mahnt Sphos-Experte Graham Cluley im
Unternehmensblog.
Die aktuelle Kampagne zeigt auch, wie leicht entsprechendeApps auf
Facebook einzuschleusen sind. Zwar hat das soziale Netzwerk auf Cluleys am
Freitag erfolgte Forderung nach Sperren einiger Varianten des aktuellen
Spions reagiert. Doch über das Wochenende sind neue Ableger aufgetaucht,
die sich mit exakt den gleichen Wall-Nachrichten bewerben. Die Infografiken
auf den jeweiligen App-Seiten wurden aber teils geändert. Am Montagabend
waren nach pressetext-Recherche zumindest vier Varianten aktiv.
Mindestens eine Viertelmillion User sind den entsprechenden Kurz-URLs
gefolgt. (pte/mje)
Quelle: tecchannel.de

 

„Umgehende Personalisierung“ von Facebook startet heute

Heute geht ein neues „Feature“ von Facebook an den Start das „Umgehende Personalisierung“ genannt wird und selbstredend automatisch aktiviert ist. Damit erhalten sogenannte Partnerwebsites Zugriff auf eure Daten (und die Daten eurer Freunde). Zum Deaktivieren auf Konto->Privatsphäre- Einstellungen->Anwendungen und Webseiten->Umgehende Personalisierung gehen und den Haken entfernen. Bitte kopieren und weiterposten !!

HIER findet ihr eure Einstellungen zur Privatsphäre

Artikel zur „UP“ von Social Media Consulting:

Letzten Monat hat Facebook damit begonnen Partnerprogrammen Zugriff auf persönliche Daten von Usern zu ermöglichen. Im englischen als „Instant Personalization“ bezeichnet heißt die Funktion bei deutschen Facebookusern etwas ungelenk „Umgehende Personalisierung“. Im Moment bezeichnet Facebook den Status der „sozialen Plugins“ noch als Pilotphase. In der Tat nehmen derzeit nur drei Partnerseiten an der Pilotphase teil: yelp.comDocs.com und pandora.com.

Gedacht ist, dass der User beim erstmaligen Besuch dieser Partnerseiten oben im Browser eine Facebook-Benachrichtigung in Form eines blauen Balkens angezeigt bekommt, in dem er der „Personalisierung“ zustimmen oder diese ablehnen kann. Für User aus Deutschland scheint das im Moment aber auf den Partnerseiten der Pilotphase noch nicht zu funktionieren.

Grundsätzlich kann die „umgehende Personalisierung“ bei Seitenaufruf der Partnerseiten für diese einzeln erlaubt oder abgelehnt werden. Facebook hat hier das schöne Wort „Nutzererlebnis“ kreiert, welches es mit Partnerseiten teilen möchte. Inwieweit der Tausch des Nutzererlebnisses mit den persönlichen Datenschutzempfindungen harmonieren, kann wohl nur jeder für sich selbst entscheiden.

Wer sich grundsätzlich aus diesem Partnerseiten-Nutzererlebnis-Tauschprogramm ausklinken möchte, der kann dies auf Facebook unter seinen Konto-Einstellungen tun:

-> Konto
–> Privatspähre Einstellungen
—> Anwendungen und Webseiten (Einstellungen bearbeiten)
—-> Umgehende Personalisierung ( Einstellungen bearbeiten)
Dort ganz unten den Haken aus dem Optionskästchen „Umgehende Personalisierung auf Partnerseiten
zulassen.“ entfernen.

Quelle: Social Media Consulting

Schulen sammeln Daten: Eltern befürchten „gläsernen Schüler“

„Meine Daten kriegt ihr nicht!“, heißt ein Projekt, das an Hamburger Schulen das Bewusstsein für den Schutz persönlicher Angaben schärfen will. Diese rigorose Absage gilt aber bisher offenbar nicht für die Bildungsbehörde und die Schulen, die derzeit dabei sind, in bisher nicht gekanntem Maße Informationen über ihre Schüler und deren Herkunftsmilieus zu sammeln, wie Kritiker meinen. Widerstand kommt von der Elternkammer und den Schulreformgegnern um den Rechtsanwalt Walter Scheuerl. Jetzt hat sich auch der Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar eingeschaltet.

Massive Einwände erhob die Elternkammer gegen die mittlerweile beschlossene neue Schul-Datenschutzverordnung. Darin ist genau festgelegt, welche Informationen erhoben werden dürfen – so etwa das Jahr des Zuzugs nach Deutschland und der Einbürgerung, der Aussiedlereigenschaften, der Herkunfts- und Familiensprache, früheren Vor- und Familiennamen sowie Anschriften, Vermerke über Schülerausweise, gesundheitliche Auffälligkeiten, die Korrespondenz der Eltern mit der Schule und die Teilnahme an schulischen Veranstaltungen. In ihrer Stellungnahme zeigte sich die Elternkammer „sehr besorgt“ über den Umfang der zu sammelnden Daten. Einige ihrer Einwände hat die Behörde aufgenommen, die meisten allerdings nicht. „Wir können nicht nachvollziehen, warum der Schriftwechsel zwischen Schule und Eltern wegen eines Streits auch nach Jahren noch in der Schülerakte aufbewahrt werden soll“, sagt Peter Albrecht, Vorsitzender der Elternkammer. Laut Behörde werden die Möglichkeiten zur Informationssammlung in der neuen Verordnung keineswegs ausgeweitet, sondern nur erstmals einheitlich zusammengefasst. Das sieht Albrecht anders: „Es werden definitiv deutlich mehr Informationen gesammelt als bisher“, sagt er.

Bekannt wurde jetzt zudem, dass die Behörde für ein Projekt „Lernen vor Ort“ von einem Marktforschungsanbieter sogenannte Sinus-Daten über die sozialen Milieus für die 941 statistischen Gebiete der Stadt ankaufen will. Für die Sinus-Milieus werden die Einwohner gebietsweise anhand bestimmter Kennzahlen in Typen eingeteilt – da gibt es beispielsweise Konsum-Materialisten, Hedonisten, Konservative oder Postmaterielle. „In dem Projekt, das vom Amt für Weiterbildung betreut und aus EU- sowie Bundesmitteln finanziert wird, geht es darum, die Bildungsangebote vom Kindes- bis zum Erwachsenenalter passgenauer auf die Menschen abzustimmen und besser bekannt zu machen“, sagt Behördensprecherin Brigitte Köhnlein. Bei einem Workshop hatte der Anbieter allerdings damit für die Daten geworben, es sei praktisch, wenn Erzieher oder Lehrer die Eltern neuer Schüler richtig ansprechen könnten.

„Das mag praktisch sein, fördert aber zugleich ein Rasterdenken, bei dem der soziale Hintergrund der Schüler und weniger ihre Leistungen ins Gewicht fallen“, kritisiert Walter Scheuerl. Er bezweifle, dass externe Daten wirklich nötig seien, um Bildungsangebote aufeinander abzustimmen, meint auch Elternkammer-Chef Albrecht. „Die Schulen wissen sehr genau, wo die Probleme liegen.“ Der Datenschutzbeauftragte Caspar hat die Behörde mittlerweile um Stellung gebeten. Der Vorgang werfe Fragen auf, beispielsweise nach der Herkunft und der Verwendung der Daten, nach der Art der Typisierung von Personen und mögliche Rückschlüssen auf einzelne Schüler.“

Scheuerl stößt sich auch an den „Bilanzbögen“, auf denen sich die Siebtklässler zur Vorbereitung auf die Lernentwicklungsgespräche selbst in ihrem Sozial- und Arbeitsverhalten einschätzen sollen. Für sich genommen dürften die Angaben unkritisch sein. Die vielen erhobenen Daten könnten aber jetzt oder auch später zusammengeführt werden, befürchtet Scheuerl. „Die Datensammlung in der Behörde, für die es keinen ersichtlichen Grund gibt, birgt die Gefahr des Missbrauchs“, glaubt er. „Das ist dann der gläserne Schüler.“

Quelle: Welt Online