Bei einer Explosion in Nürnberger sind heute in den frühen Morgenstunden zwei Menschen schwer verletzt worden – einer davon lebensgefährlich

Gegen 4:20 gingen in der Leitstelle Nürnberg ca. Anrufe ein, die eine Explosion in einem Wohnhaus meldeten.

Als die ersten Fahrzeuge des Rettungsdienstes vor Ort eintrafen befand das 3 Stöckige wohn- und Geschäftsgebäude bereits im Vollbrand.

Die Ursache des Brandes in einem Wohn- und Geschäftsgebäude war zunächst unklar, vermutet wird eine Gasexplosion.

Die durch die Explosion entstandene Druckwelle beschädigte Nachbargebäude und in der nähe geparkte Autos massiv – der Schaden liege vermutlich in sechsstelliger Höhe. Statiker prüfen im Moment ob das Haus, in dessen Erdgeschoss ein Friseurgeschäft ist, einsturzgefährdet ist. Bewohnbar ist das Gebäude auf jeden Fall wohl für längere Zeit nicht mehr.

Die Freiwillige- und die Berufsfeuerwehr Nürnberg, sowie der Rettungsdienst Nürnberg und Lauf waren mit einem Großaufgebot an Fahrzeugen und Schnelleinsatzgruppen (SEG) angerückt, da anfangs noch unklar war, um wie viele Verletzte es sich handelt. In einem naheligenden Gemeindehaus wurde zunächst eine Betreuungsstelle eingerichtet, die aber mangels verletzter und zu betreuender Personen gegen 9Uhr wieder aufgelöst wurde. Die 2 Schwerverletzten wurden ins Klinikum Süd verbracht, einer schwebt noch in Lebensgefahr. Die in unmittelbarer Nachbarschaft wohnende  Lebensgefährtin eines Verletzten steht noch unter Schock.

mk

teilweise Text- und Bild-Quelle: BR-online

 

Eisregen in Nürnberg

Heute Morgen waren die Straßen wie ausgestorben. Nicht nur wegen des Feiertags, sondern auch weil sich viele leute klugerweise nicht vor die Haustüre gewagt haben.

Seit heute morgen um 6 Uhr regnet es in Nürnberg bei -4 Grad Bodentemperatur. Die Folge: Überfrierende Nässe und Blitzeis!

Selbst die Rettungskräfte in Nürnberg können bei diesem Wetter kaum zu Ihren Einsätzen gelangen. So musste heute Morgen auf Höhe der Marienstraße 20 ein Rettungswagen des ASB seinen Einsatz abbrechen, weil er die kleine Steigung in Richtung Innenstadt nicht bewältigen konnte. Erst als ein Fahrzeug der SÖR (Stadtreinigung und Winterdienst) zufällig vorbei kam, konnte das Einsatzfahrzeug wieder flott gemacht werden.

Um den erhöhten Bedarf an Rettungsmitteln in Nürnberg durch liegengebliebene Fahrzeuge, langsames Vorankommen und zusätzliche Einsätze duch das Glatteis bewältigen zu können hat die Leitstelle Nürnberg für Heute zusätzliche Kräfte und Fahrzeuge alarmiert.

Fotos: Michael Koch