Why photograph war?

War Photographer – James Nachtwey

IN THIS SCENE: James philosophizes on photography’s importance and responsibility to humanity.

„Why photograph war? Is it possible to put an end to human behavior which has existed throughout history by means of photography? The proportions of that notion seem ridiculously out of balance yet that very idea has motivated me.“ – James Nachtwey

ABOUT THIS FILM: War Photographer is the 2001 Academy Award Nominee for Best Documentary Feature that follows preeminent war photographer James Nachtwey for two years as he bravely documents the harrowing realities of Kosovo, Rawanda, Indonesia, and the West Bank.

Thilo Sarrazin darf SPD-Mitglied bleiben

Die SPD hat sich im Herbst vergangenen Jahres verkalkuliert. Als Thilo Sarrazin sein umstrittenes Buch „Deutschland schafft sich ab“ veröffentlichte, dachten die Spitzen-Genossen, dass es eine gut Idee sei Sarrazin aus der Partei zu werfen und strengten ein entsprechendes Ausschlussverfahren an. Sympathie brachte das der Partei allerdings nicht ein. Die Mehrheit der Deutsche stimmte Sarrazins Thesen zum Teil zu.

Das war Teil 1 der Blamage. Teil 2 der Blamage folgte gestern. Am Donnerstag sollte Sarrazin endgültig aus der Partei ausgeschlossen werden. Doch daraus wurde nichts. Der ehemalige Bundesbänker darf weiter Mitglied der Sozialdemokraten bleiben.

Man stelle sich vor. Der Antrag für den Parteiausschluss war etwa halb so lang wie das Grundsatzprogramm der SPD. Am Ende durfte Sarrazin trotz aller Mühen, die die Partei in den Wochen nach dem Buch unternommen hat, bleiben.

Er habe eine persönliche Erklärung abgegeben. Das reichte den an der Verhandlung beteiligten Genossen, um Sarrazin quasi zu Begnadigen. Das bedeutet auch, dass die Sarrazin in der SPD nun machen kann, was er will. Einen zweiten Ausschlussversuch wird man nicht wagen.

Die Sozialdemokraten haben sich gestern erneut selbst beschädigt. In einer Zeit, in der von Wendehälsen in der Politik die Rede ist, trifft die Sozialdemokratie eine Entscheidung, die sich stark in diese Kategorie einordnen lässt. So wird es jedenfalls nichts mit der Rückeroberung des Kanzleramtes im Jahr 2013.

Quelle: Roadrunnerswelt

iPhone speichert Bewegungsdaten der Nutzer…

Bewegungsdaten des iPhone – consolidated.db mit iPhone Tracker sichtbar machen, Tracking verhindern:

Seit gestern Abend weiß die halbe Welt ganz sicher (Gerüchte gab es ja schon länger!), dass das iPhone seit iOS 4 umfassende Bewegungsprofile seines Nutzers anlegt und die bei jedem Sync mitiTunes in einer Datei namens consolidated.db auf dem Rechnerspeichert.

Wozu diese Datei genutzt wird, ist nicht bekannt. Es findet offenbar (noch!) keine Übermittlung an Apple statt. Trotzdem ist die Sache problematisch, weil Apple die Daten ohne Wissen der Nutzer aufzeichnete.

Mittlerweile gibt es aber schon Lösungen, wie man das Tracking unterbinden kann. Angeblich soll es reichen die Website oo.apple.com mit dem iDevice zu besuchen. Nutzt man diesen Opt-Out werden die Funktionen, mit denen Apple eigentlich personalisierte Werbung an den Mann oder die Frau bringen will, deaktiviert. Dazu soll auch das Tracking gehören, was den Schluss nahe legen würde, dass die Sache etwas mit der Werbung zu tun hat.

Für Jailbreaker gibt es aber auch noch andere Lösungen. Ich nenne hier einmal exemplarisch ein kleines Programm namens ‚Locationd blocker‘, das ihr über cydia.pushfix.info-Quelle bekommt. Dieses Programm verhindert das Speichern eurer Bewegungsdaten.

Wer kein Problem damit hat, dass Bewegungsprofile (wenn auch ungenaue) über einen erstellt werden und sehen möchte, wo man sich in den letzten Wochen so rumgetrieben hat, kann die consolidated.db auch sichtbar machen. Mit dem kleinen Programm iPhone Tracker kann man sich auf dem PC anzeigen lassen, wo das iDevice in den letzten Monaten überall war.

Das Programm stammt von den Entdeckern der Aufzeichnung von Bewegungsprofilen auf dem iPhone Pete Warden und Alasdair Allan, steht aber aktuell nur als Mac-Version zur Verfügung.

HIER ist nochmal das Video, auf dem die Entdeckung vorgestellt wird.

Quelle: Roadrunnerswelt

Richterin entschiedet zu Gunsten der „Heroin Kids“

Zur Entscheidung in Fall „Heroin Kids

Wie uns die Künstler informierten, hat die Richterin beschlossen, das
von der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) angestrebte
Verfahren einzustellen. Die BLM habe Behauptungen aufgestellt ohne ein
Gutachten vorlegen zu können. Zudem stellte das Gericht die Möglichkeit
einer „Entwicklungsbeeinträchtigung“ (ein Behauptung der BLM) überhaupt
in Frage.

»Wir freuen uns, dass die Richterin mehr Verstand für die Kunst und
deren Freiheit gezeigt hat als die Zensoren der BLM« stellt Aleks
A.-Lessmann, politischer Geschäftsführer der Piratenpartei fest »Erneut
erweist sich der sogenannte Jugendschutz als ein Mittel der Zensur wild
galoppierender Moralapostel, wie es sich schon beim
Jugendmedienschutzstaatsvertrag zeigte, den manche wiederbeleben wollen.«

Die Heroin Kids Künstlerin Corinna Engel dazu: »Die Richterin unterbrach
letzten Mittwoch die Verhandlung, um ihre Kenntnisse weiter zu
vertiefen. Es freut uns, dass Sie genau das getan hat. Ein Urteil gegen
uns wäre ein Schlag ins Gesicht aller Künstler gewesen, die von den
willkürlichen Sanktionen der BLM betroffen sind.«

Zum Fall „Heroin Kids“:
Zwei Jahre arbeiteten Corinna Engel und Christian Kaiser aus dem
bayrischen Kirchseeon am Projekt HEROIN KIDS. Sie setzten professionelle
Models, aber auch Protagonisten aus dem einschlägigen Milieu, in Szene
und schafften so Bilder, die auf beeindruckende
Weise junge, drogenabhängige Menschen im Stadium des Zerfalls zeigen.

Die BLM warf den Künstlern, die durch den Düsseldorfer Medienanwalt Dr.
Daniel Kötz vertreten werden, jedoch vor, auf ihrer Internetseite
„entwicklungsbeeinträchtigende Inhalte“ öffentlich zu machen, die
„sozialethisch desorientierend“ seien und verhängte ein Bußgeld. Die
Künstler wehrten sich erfolgreich gegen diese Zensurmaßnahmen.

Für weitere Fragen können Sie sich gerne an folgendem Kontakt wenden:
Pressekontakt:
Piratenpartei Deutschland
Landespressestelle Bayern
Aleks A.-Lessmann | Pressesprecher
Mail: presse@piratenpartei-bayern.de
Tel: (089) 38 164 693-1
Postfach 44 05 34
80754 München

Die Piratenpartei Deutschland (PIRATEN) beschäftigt sich mit den
entscheidenden Themen des 21. Jahrhunderts. Das Recht auf Privatsphäre,
eine transparente Verwaltung, eine Modernisierung des Urheberrechtes,
freie Kultur, freies Wissen und freie Kommunikation sind die
grundlegenden Ziele der PIRATEN. Außerdem engagiert sich die Partei
gegen einen Überwachungsstaat und gegen die zunehmende Missachtung des
Grundgesetzes, sowie einer gerechten Teilhabe aller an der Gesellschaft
und ihren Wohlstand.

Bei der Bundestagswahl im September 2009 erreichte die Piratenpartei
aus dem Stand 2,0 Prozent bzw. 845.904 Stimmen. Im Vergleich zur
Europawahl im Juni 2009 (0,9 Prozent, 229.464 Stimmen) konnten die
Piraten die Zahl ihrer Stimmen sogar fast vervierfachen. Von Berlin bis
Baden-Württemberg halten die PIRATEN vielfältige Mandate
<http://wiki.piratenpartei.de/Mandate>. 31 alleine in Hessen. Die
Piratenpartei hat über 12.000 Mitglieder. Alleine im Landesverband
Bayern deutlich über 2.500.

Eine Reihe von Apps auf Facebook versprechen Nutzern die Möglichkeit, Besucher ihres Profils zu identifizieren. Tatsächlich handelt es sich bei vielen entsprechende Anwendungen um Datenspione.

Anwendungen wie jene, die sich auf einer Infografik „ProfileSpy“ nennt,
machen eher diesem Namen alle Ehre – denn es handelt sich um betrügerische
Apps, warnt das Sicherheitsunternehmen Sophos.
Die angeblichen Tools verlangen unter anderem Profildaten und E-Mail-
Adresse des Nutzers sowie natürlich das Recht, auf die Wall des Facebook-
Mitglieds zu posten. Dort hinterlassen die Datenspione dann reißerischen
Nachrichten, dass die App wirklich funktioniere und Profilbesucher anzeige
sowie einen Kurzlink, um weitere User in die Falle zu locken. Den
Hintermänner kommt zugute, dass sie leicht immer neue Varianten der App
bei Facebook einschleusen können.
Manche soziale Netzwerke bieten die Möglichkeit, sich die Besucher des
eigenen Profils anzusehen, beispielsweise Xing für Premium-User. Facebook
fehlt ein solches Feature, obwohl es bei Usern offenbar sehr begehrt ist. Denn
allein eine einzelne Version des aktuellen Datenspions, vor der Sophos am
Freitag gewarnt hat, verbucht nach bit.ly-Statistiken mittlerweile über
270.000 Klicks auf die zugehörige Kurz-URL. Die App ist zwar mittlerweile
auf Facebook gesperrt, doch andere Varianten sind nach wie vor auf der
Plattform aktiv.
Sie locken User via Link auf leicht unterschiedliche Facebook-App-Seiten.
Klickt der User dort auf die jeweilige Vorschau, verlangt die App zur
Installation umfangreiche Rechte. Unter anderem fordert das angebliche Tool
Zugriff auf auf Nutzerdaten auch dann, wenn der User die App gar nicht nutzt.
Zudem verlangt sie die Möglichkeit, Facebook-Pages zu verwalten. „Man
sollte immer nachdenken, bevor man eine unbekannte App auf Facebook
hinzufügt und sich fragen, ob man völlig Fremden wirklich so viel Macht
anvertrauen will“, mahnt Sphos-Experte Graham Cluley im
Unternehmensblog.
Die aktuelle Kampagne zeigt auch, wie leicht entsprechendeApps auf
Facebook einzuschleusen sind. Zwar hat das soziale Netzwerk auf Cluleys am
Freitag erfolgte Forderung nach Sperren einiger Varianten des aktuellen
Spions reagiert. Doch über das Wochenende sind neue Ableger aufgetaucht,
die sich mit exakt den gleichen Wall-Nachrichten bewerben. Die Infografiken
auf den jeweiligen App-Seiten wurden aber teils geändert. Am Montagabend
waren nach pressetext-Recherche zumindest vier Varianten aktiv.
Mindestens eine Viertelmillion User sind den entsprechenden Kurz-URLs
gefolgt. (pte/mje)
Quelle: tecchannel.de