Zahlreiche Fürther Bürgerinnen und Bürger zu Themen der Piratenpartei informiert

So, 27/03/2011 – 11:45 – Roland Albert

Pressemitteilung – Veröffentlicht am 27. März 2011

Am vergangenen Samstag informierte der Kreisverband Fürth und Fürth Land zahlreiche Bürgerinnenund Bürger über aktuelle Themen, sowie das Parteiprogramm der sechst größten Partei Deutschlands. Unter dem Motto „Frühling der Freiheit“ wurde am Infostand in der Fürther Fußgängerzone unteranderem zu den Themen Zensus 2011, ePerso, bayrische Schülerdatenbank und INDECT informiert. Hierbei wurden direkt neue Mitglieder für die junge Partei gewonnen. Passend zum Frühlingsanfangwurden den Passanten zudem 100 Blumen in der Parteifarbe Orange geschenkt, was auf große Resonanzstieß.

Ein weiteres Highlight war die Anwesenheit von Daniel Flachshaar aus dem Bundesvorstand derPiratenpartei, der es sich nicht nehmen lies, die Themen der Partei in persönlichen Gesprächen direktnäher zu bringen.

Wer sich zur lokalen Piratenpartei informieren möchte hat verschiedene Möglichkeiten. Der Webauftrittist unter www.piraten-fuerth.de zu finden, telefonisch ist der Kreisverband unter 0911/4952888 zuerreichen. Zudem finden 2x im Monat Stammtische statt. Jeden 7. und 20. kann man mit den Piraten ab19:00 Uhr in der Kofferfabrik, Lange Str. 81, über politische Themen diskutieren.

Pressekontakt:

Piratenpartei Deutschland

Kreisverband Fürth und Fürth Land

Roland Albert | Vorsitzender

E-Mail: roland.albert@piraten-fuerth.de

Tel: +49 160 90300153

Postfach 2165

90711 Fürth

Die Piratenpartei Deutschland (PIRATEN) beschäftigt sich mit den entscheidenden Themen des 21.Jahrhunderts. Das Recht auf Privatsphäre, eine transparente Verwaltung, eine Modernisierung desUrheberrechtes, freie Kultur, freies Wissen und freie Kommunikation sind die grundlegenden Ziele derPIRATEN.Bei der Bundestagswahl im September 2009 erreichte die Piratenpartei aus dem Stand 2,0 Prozent bzw.845.904 Stimmen. Im Vergleich zur Europawahl im Juni 2009 (0,9 Prozent, 229.464 Stimmen) konntendie Piraten die Zahl ihrer Stimmen sogar fast vervierfachen. Die Piratenpartei hat mittlerweile über12.000 Mitglieder, davon über 450 im Bezirk Mittelfranken.

Russland: Piratenpartei aufgrund ihres Namens nicht anerkannt

Vorerst wird es in Russland keine anerkannte Piratenpartei geben Der Name der „Piratenpartei“ hat bereits häufig zu kontroversen Diskussionen geführt. In Russland haben diese offenbar ihren Höhepunkt erreicht. Dort will man die Partei nicht als solche anerkennen, weil der Begriff „Pirat“ eine strafrechtlich relevante Handlung erfasse.

Parteien geben sich die verschiedensten Namen, die ihr Kernspektrum widerspiegeln sollen. Selten ist der Name jedoch „Programm“. Auch bei der Piratenpartei hat man diesen Namen nicht gewählt, um ein Loblied auf die „Piraterie“ zu singen. Der Name wurde bereits mehr als einmal kontrovers diskutiert, mit einem Ergebnis: Die Piratenpartei heißt so, wie sie eben heißt. Ihrer Anerkennung als Partei hat der Name jedenfalls keinen Abbruch getan.

In Russland sieht die Situation aktuell etwas anders aus, wie die Moscow Times berichtet. Das russische Justizministerium hat eine Registrierung und damit einhergehende Anerkennung der Partei abgelehnt. Zur Begründung verweist man auf den Namen. Konkret den Begriff Pirat.„Piraterie ist eine Attacke auf Meeren oder Flüssen, die eine kriminelle Tat darstellt“, so das Ministerium. Der Name würde implizieren, dass alle Mitglieder Kriminelle (!) wären, die schon einmal verurteilt wurden.

Nachvollziehbarerweise protestiert die Piratenpartei gegen diese Ablehnung. „Die Registrierungsablehnung der ‚Piratenpartei Russlands‘ verletzt 15.000 Parteimitglieder, die vom russischen Justizministerium als Kriminelle bezeichnet wurden. Wir werden gegen die Entscheidung des Justizministeriums gerichtlich vorgehen„, so Paul Rassudov, Vorsitzender der russischen Piratenpartei.

Aufgrund nahender Parlamentswahlen in Russland liegt die Vermutung nahe, dass man die Piratenpartei einfach nicht auf den Wahlzetteln haben möchte. Auch in anderen Belangen verfügt Russland über eine streckenweise sehr eigenwillige Interpretation des Begriffs Demokratie.

TEXT-QUELLEN: TORRENTFREAK

Veröffentlicht von FIREBIRD77 AM MITTWOCH, 23.03.2011 12:06 UHR auf gulli.com